Orangen und Nüsse statt Gold
veröffentlicht am 6. Dezember 2017

 

Nikolaus als Sinnbild der Nächstenliebe

 

Angefangen hat alles mit 3 Goldklumpen, die ein reicher Mann mit dem Namen Nikolaus von Myra im 4. Jahrhundert durch einen Schornstein geworfen hat, um eine Familie zu retten. Damals soll ein armer Mann so mittellos geworden sein, dass er seine 3 Töchter nicht mehr ernähren konnte. Nikolaus bekam das mit und spendete scheinbar Anonym. Die Goldklumpen sollen direkt in die Socken gefallen sein, die am Kamin zum Trocknen hingen. Deshalb hängen wir noch heute Socken auf oder stellen möglichst große Schuhe vor die Tür.

 

Die Tat von Nikolaus blieb nicht anonym und auch seine weiteren Zuwendungen nicht. Er teilte, wo er konnte seinen Reichtum und lebte damit das Bild der christlichen Nächstenliebe beeindruckend vor. Er selbst zog ein Leben in Armut vor und diente den Menschen. Als Bischof von Myra wurde er berühmt und schließlich Heilig.

 

Der Nikolaus prägt die gesamte Weihnachtszeit. Sowohl die Figur des „Weihnachtsmannes“, als auch der Brauch des Weihnachtsgeschenkes gehen allein auf ihn zurück. So gedenken wir jedes Jahr dem heiligen Nikolaus und tun etwas Gutes, indem wir ein wenig vom eigenen „Reichtum“ verschenken.

 

Erzählen Sie Ihren Kindern vom heiligen Nikolaus und von der Freude des Teilens. Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien einen fleißigen Nikolaus und vor allem viel Zeit mit Ihren Liebsten.

 

 

 

Bildnachweis: MMchen / photocase.com