Mit Krisen wachsen
veröffentlicht am 11. November 2013

7. Fachtag der Kinderwelt widmete sich Herausforderungen im Arbeitsalltag

 

(Potsdam, 09.11.2013) Krisen im Arbeitsalltag und entsprechende Lösungsansätze standen im Mittelpunkt des 7. Kinderweltfachtages an der Universität Potsdam. Das ambitionierte Thema wurde in vier gut besuchten Workshops beleuchtet. Von Problemen in der Kommunikation, Umgang mit konkreten Konflikten, der Zusammenarbeit von Pädagogen mit technischem Personal bis hin zur Raumgestaltung wurden unterschiedliche Aspekte betrachtet.

 

„Krisen im Arbeitsalltag sind in erster Linie Herausforderungen an uns und unsere Professionalität. Wir empfinden sie als Störung, lassen sie in die persönliche Ebene vordringen und riskieren Schaden zu nehmen. Das darf nicht passieren. Auf unserem Fachtag lernten wir eindrucksvoll, wie wir Krisen als Chance zum persönlichen Wachstum begreifen und nutzen. Es gibt immer mal Probleme und wir machen Fehler, aber mit der richtigen Haltung finden wir eine Lösung und werden stärker“, resultierte Gerald Siegert, Geschäftsführer der Kinderwelt, nach einem interessanten Fachtag.

 

Nicht nur beim Geschäftsführer fand das Thema anklang. Über 70 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen besuchten den Fachtag und nahmen an den Workshops teil. In der abschließenden Runde wurden die Ergebnisse zusammengefasst, damit jeder die Erfahrungen teilen konnte. Gerade die Kommunikation in Krisensituationen sei demnach immer wieder eine Herausforderung im Alltag eines Pädagogen. Die Arbeit mit Kindern ist hoch emotional, sowohl für die Eltern als auch für Pädagogen. Schnell können Missverständnisse zu Konflikten werden. Ein professionelles Krisenmanagement sei demnach unverzichtbar, erklärten immer wieder Teilnehmer des Fachtages.

 

„Wir sind froh uns diesem Thema gestellt zu haben. Auch bei uns im Träger stehen wir immer wieder vor Herausforderungen in und zwischen den Teams, mit der Leitungsebene und mit den Eltern. Das ist nun einmal so im sozialen Bereich. Aber gerade die Pädagogen haben gesehen, dass es manchmal besser ist, ein Schritt zurück zu machen, um eine Situation zu bewerten. Ich glaube wir alle haben für unsere Arbeit – auch dank der tollen Referenten – wertvolle Anregungen mitgenommen. Kern einer jeden Lösung bleibt eine Wertschätzende Haltung und der konstruktive Dialog“, ergänzte Gerald Siegert abschließend.

 

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