Eltern bescheinigen Kindertagespflege in Potsdam hohe Qualität
veröffentlicht am 30. September 2013

178 Eltern wurden zur Betreuung ihrer Kinder befragt

 

Die Kinderwelt GmbH führte eine Meinungsumfrage bei 178 Eltern zur Zufriedenheit der Betreuung durch ihre Kindertagespflegestelle durch. Das betrifft 40 von insgesamt 70 öffentlich geförderten Stellen in Potsdam. Die Themenfelder umfassten die Eingewöhnung, die pädagogische Arbeit, Tagesablauf, die Beziehung der Tagespflegeperson zum Kind und die Zusammenarbeit mit den Eltern.

 

Bereits 98,3 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Kind gern zu seiner Tagespflegeperson geht. Und fast alle Eltern (99,1 Prozent) bringen ihr Kind morgens mit einem guten Gefühl. Deutlich wird eine hohe pädagogische Qualität in der schwierigen Phase der Eingewöhnung, in der nur wenige mit der Gestaltung des zeitlichen Ablaufes oder dem Austausch über die Gewohnheiten des Kindes nicht voll zufrieden waren. Die Eingewöhnung wird nach einem einheitlichen Standard, dem Berliner Eingewöhnungsmodell, durchgeführt.

 

„Ich war sehr erfreut über die Ergebnisse, gerade in Hinblick auf die pädagogische Arbeit. Egal ob es um die Räumlichkeiten, die Sprachförderung oder die Entwicklung zur Selbstständigkeit geht, zu 90 Prozent waren die Eltern zufrieden – ja sogar sehr zufrieden. Wir kämpfen und arbeiten in Potsdam seit 2008 für eine immer höhere Qualität in der Tagespflege. Die Ergebnisse der Umfrage sind eine Bestätigung unserer Arbeit“, freute sich Gerald Siegert, Geschäftsführer der Kinderwelt GmbH, über die guten Ergebnisse der Umfrage.

 

Die emotionale Beziehung der Tagespflegepersonen zu den Kindern wurde von den Eltern besonders positiv eingeschätzt. So bestätigen fast 95 Prozent einen sehr freundlichen, aufmerksamen und fürsorglichen Umgang der Tagespflegemütter und -väter mit ihren Kindern. Entwicklungspotenzial gibt es hingegen vor allem bei organisatorischen Fragen. So ist nur die Hälfte der Eltern mit der Dokumentation zufrieden. Auch gibt es noch immer Probleme in der Vertretung bei Krankheit oder Urlaub.

 

„Es fehlt noch immer eine klare Vertreterregelung in Brandenburg. Die Kommunen haben Schwierigkeiten die Gesetze klar zu interpretieren, da sie zu schwammig formuliert sind. Demnach wird sehr unterschiedlich entschieden, wer und wann ein Kind bei sich für eine kurze Zeit vertreten darf. Hier muss endlich eine Lücke geschlossen werden“, erklärte Siegert.

 

Hier können Sie die Umfrage einsehen